Die besten Bilder von 2025
WHAT A YEAR | Best of 2025 - Was eignet sich besser als den Jahresabschluss mit den Highlights des zu Ende gehenden Jahres zu feiern? Die einzigartigen Momente Revue passieren zu lassen und daran zu denken, was alles gut war.
Jänner 25
Unser Jahr begann bereits mit einem fulminanten Start: Einer Reise nach Fuerteventura und Lanzarote. Die vulkanischen Landschaften und karge Vegetation zieht mich seit geraumer Zeit sehr an. Die Kombination aus Sonne und leuchtenden Farben hat einen besonderen Start ins Jahr 2025 dargestellt. Fotografisch konnte ich dabei sehr früh bereits ein paar meiner Lieblingsbilder aufnehmen. Dieser eindrucksvolle Start ließ mich bereits mit einer Vielzahl an Bildern von einem neuen Ort in ein Jahr starten, das alle bisher übertreffen würde. Noch nie hatte ich so viel fotografiert.
Februar 25
Den Februar durfte ich gleich in meinen Lieblingsregionen beginnen. Zuerst gab es eine tolle Fotoreise mit wunderschönen Lichtstimmungen im nördlichen Norwegen, um genau zu sein auf den Lofoten und Vesterålen. Diesen Teil Norwegens habe ich mittlerweile schon sehr häufig besucht und immer wieder sind die Plätze völlig anders, das Licht anders und der Eindruck neu. Gewohnt und doch wieder alles irgendwie anders.
In der Monatsmitte war die Abgeschiedenheit eines ganz besonderen Platzes auf Island im Fokus. Eine meiner bisher abenteuerlichsten Reisen führte mich mit meiner Gruppe nach Hornstrandir. Eine Überfahrt von knapp 3 Stunden brachte uns mit dem Boot in eine kleine Hütte nahe Hornvik. Auch im Sommer kommt man hier nur mit dem Boot oder zu Fuß hin und die Region ist allgemein sehr abgeschieden, dadurch wenig besucht. Wir waren dort, um unter anderem Polarfüchse zu fotografiern und das im Optimalfall im Schneetreiben. Zusätzlich gab es faszinierende Polarlichter und wunderschöne Landschaft. Der Schneefall hat bis zum letzten Tag auf sich warten lassen und wir konnten ein paar Aufnahme mit Polarfuchs im Schneegestöber aufnehmen. Ein echtes Highlight, obwohl wir uns noch mehr Schnee gewünscht hätten.
März 25
Direkt im Anschluss an die Fotoreise zu den Polarfüchsen in den Westfjorden fand meine zweite Fotoreise auf Island statt. Dieses Mal ging die winterliche Reise in den Süden und stand voll im Zeichen der Landschaftsfotografie. Die faszinierende Landschaft lädt dazu ein, sich stark auf Komposition und die Elemente im Bild zu konzentrieren und so konnten wir zahlreiche beeindruckende Momente festhalten. Neben den einmaligen Lichtstimmungen hatten wir immer wieder auch Glück mit den Polarlichtern sowie besonderen Wetterphänomenen.
Was mich persönlich auch besonders freut, ist, dass auch eines meiner Lieblingsbilder des Jahres hier entstanden ist. Das abfließende Wasser konnte ich bereits aus der Distanz erkennen und hoffte darauf, dass die nächste, große Welle wieder eine gewünschte Dynamik erzeugen würde. Wir begaben uns zum geeigneten Platz, um die perfekte Perspektive auf diesen magischen Moment zu haben. Nach mindestens 100 Aufnahmen vom exakt selben Ort, kehrten wir glücklich und zufrieden zum Auto zurück.
Ende März konnten wir noch in der Heimat eine Ballonfahrt unternehmen und somit die letzten Schneereste auf den Bergen von oben betrachten.
April 25
Zeit für blumige Momente in der Heimat. Zahlreiche Male war ich stundenlang im Wald unterwegs - ob alleine oder im Zuge von individuellen Workshops. Immer mit dem Blick auf die kleinen Dinge in unserer Umgebung. Teilweise konnten wir faszinierende Blumen im wunderschönen Licht aufnehmen, kleine Salamander entdecken oder die Wasseramseln beim Tauchen beobachten.
Mai 25
Gestartet hat der Monat Mai gleich mit einem Workshop und zwar mit einem wunderschönen und extrem erfolgreichen Workshop zugleich. Die Sternenbilder auf dem Almsee waren von perfekten Bedingungen geprägt und wir konnten allesamt faszinierende Bilder aufnehmen. Die Bilder selbst konnten wir auch gleich im Zuge des Workshops fertigstellen, was wiederum sehr befriedigend war.
Doch nicht nur Sterne standen im Mai am Programm. Vielmehr war das ein richtiger Kick-off für eine intensive Zeit voller Tierfotografie. Zahlreiche Workshops bei den Spechten, Vögeln im Seewinkel, Wasseramseln und weiteren Tieren in der Steiermark konnten erfolgreich durchgeführt werden. Manchmal wurden wir mit unglaublichem Licht belohnt und konnten die Tiere in besonderen Momenten festhalten. Mitunter konnten wir alleine durch die zahlreichen Exkursionen in die Natur faszinierende Dinge erleben und Tiere beobachten.
Juni 25
Ein besonderer Monat. Es geht wieder in die Ferne. Zuest ging es ausnahmsweise in den Süden, um genau zu sein in die Camargue. Dort konnte ich die Gelegenheit nutzen um ein Floating Hide auszuprobieren. Ein schwimmendes Tarnversteck, von dem aus man sehr nahe an scheue Vögel herankommt. Mit einer Watthose, die ich ausleihen konnte, blieb ich trocken und spazierte damit durch das knietiefe Wasser. Dabei konnte ich die wunderschönen Vögel aus Augenhöhe fotografieren. Ein ganz besonderes Erlebnis mit tollen Ergebnissen. Doch nicht nur im Hide sondern auch an weiteren Orten konnte ich wunderbare Tiersichtungen und Aufnahmen festhalten.
In der zweiten Junihälfte ging es zu einer ganz besonderen Reise: Spitzbergen. Eines der ganz großen Highlights für mich. Seit vielen Jahren will ich dorthin und jetzt hat es geklappt. Rentiere, Schneehühner, Eisbären, Robben und Walrosse waren nur einige der zahlreichen Höhepunkte auf dieser Reise. Neben den vielen beeindruckenden Tiersichtungen war auch die Landschaft magisch an diesem Ort. Eine Region der Erde, die wieder so ganz anders ist.
Juli 25
MIt dem Juli ging die Reihe der Wildlife-Monate spannend weiter. Und dieser Monat stellte auch für mich persönlich einen ganz besonderen Wandel dar: Einen Technik-Wandel. Nach exakt 20 Jahren mit Nikon-Kameras in meinem Rucksack habe ich auf Sony gewechselt. Ein Schritt, der unterschiedliche Gründe hatte. Eine große Stärke der Sony A1II ist natürlich die Tierfotografie bzw. der Verfolgungsautofokus mit Tiererkennung. Dafür hatte ich gleich zahlreiche Motive und Möglichkeiten zur Übung. Außerdem ist es für mich sehr spannend, neue Dinge zu lernen und die Gewohnheiten etwas zu verändern. Die üblichen Knöpfe und Herangehensweisen sind von Marke zu Marke etwas unterschiedlich und somit konnte ich meine Kamera mit neuem Wissen völlig individuell programmieren.
Nachdem ich zu Beginn des Monats die wunderschöne Landschaft Norwegens und die Papageientaucher auf Runde fotografieren durfte, verbrachte ich einige Zeit in der Mitte des Monats in den heimischen Bergen, bevor es wieder in den Norden ging. Dieses Mal stand Finnland auf dem Plan. Mit Finnland fühle ich mich sehr verbunden, da die subtile Schönheit, gepaart mit den faszinierenden Tieren einen großen Reiz für mich ausmachen.
August 25
Fast jedes Jahr habe ich rund um meinen Geburtstag eine kleine Auszeit, die ich gemeinsam mit meiner lieben Frau in den Bergen, beim Wandern oder auch beim Bootfahren verbringe. Dieses Jahr waren wir einige Male in den Bergen rund um unsere Heimat. Das wunderschöne Hochschwabgebiet, das Gesäuse und die Eisenerzer Alpen wurden zu häufigen Zielen mit immer wieder tollen Fotomotiven. Der eine oder andere Workshop durfte natürlich auch nicht fehlen und außerdem wurde ich von Sony zu einem besonderen Event eingeladen, bei ich gemeinsam mit großartigen Fotograf*innen arbeiten und feiern durfte.
September 25
Ab nach Grönland! Unglaublich, in einem Jahr gleich zwei Mal in die Arktis zu reisen. Die Arktis, eine der besonders anziehenden Sehnsuchtsregionen von mir, mit einem neuen Blick, in einem neuen Licht und mit anderen Bedingungen zu sehen. In einer Region, in der das Wetter so unterschiedlich sein kann, ist es besonders beeindruckend, wenn man mehrfach dahin reisen darf. Scoresby Sund ein weiteres Mal sehen zu dürfen, war einfach ein großer Segen. Die Bedingungen, die wir hatten waren einfach außergewöhnlich. Alleine von dieser Reise könnte ich ausführlich erzählen und einen gesamten Beitrag verfassen.
Oktober 25
Der Start meiner bisher längsten Reise. Zwar wurde sie durch mehrere Segmente unterteilt, doch mehr als 6 Wochen war ich am Stück nicht zu Hause. Ein völlig neues Gefühl! Der erste Teil hat in Oslo gemeinsam mit meiner Frau begonnen, wo wir auch nahe der Stadt ausgedehnte Landschaften sowie eine faszinierende Tierwelt auffinden konnten. Eine weitere Bestätigung, warum mir Norwegen so gefällt.
Nachdem unsere gemeinsame Zeit in Oslo vorüber war, ging mein Flug nach Evenes, von wo aus ich eine kleine Gruppe zu den Lofoten und Vesterålen führen durfte. Diese Region hat so viel zu bieten und ist jedes Mal auf’s Neue einen Besuch wert. Immer wieder bin ich von der Landschaft und deren faszinierendem Licht begeistert. Dieses Mal hatten wir besonderes Glück mit dem Licht während unserer Adler-Tour. Auch durch die perfekte Objektivauswahl konnte ich dieses Mal ganz besonders schöne Adlerfotos machen. Ich war mit dem 300er f2.8 und dem 50-150 f/2.0 ausgestattet, eine Traumkombination.
November 25
Die faszinierendste Reise meiner bisherigen Karriere startete zwar bereits im Oktober, ging allerding weit in den November. Eine Reise, die man so schnell nicht vergisst. Alleine von dieser Zeit gibt es noch rund 14.000 Bilder, die noch gespeichert sind, und das, nachdem ich die Bilder sortiert habe… ;-) Details findest du bei Interesse natürlich in den drei separaten Beiträgen auf meiner Website über die Falklands, South Georgia und die Antarktis.
Nachdem ich diese absolut einzigartige Region besuchen durfte, konnte ich wieder mit einer Gruppe in das norwegische Dovrefjell reisen. Eine Reise zu netten Menschen, wunderschönen Bergen und surreal aussehenden, urtümlich anmutenden Tieren. Eine Welt, die von einem anderen Planeten wirkt. Einfach faszinierend.
Dezember 25
Zwar war der Dezember fotografisch eher ruhig, doch konnte ich mit meiner Frau noch einen Ausflug nach Kroatien machen…im Sommer fährt doch jeder hin ;-) Nein, Scherz. Für mich hatte es ganz andere Gründe, denn ich war dort, um einen Kurs und einen Boots-Führerschein zu absolvieren. Warum, das kann ich dir gerne persönlich mal erzählen ;-)
Das war mein Jahr. Mein bisher fotografisch intensivstes Jahr mit über 100.000 Bildern, die ich davon noch auf der Festplatte habe. Im Nordpolar-Meer und im Südpolar-Meer, in Norwegen, Finnland, Island und einigen weiteren, wunderschönen Ländern war ich unterwegs. Ich bin sehr dankbar, so viele unglaubliche Gegenden besuchen und die Natur an diesen so vielfältigen Orten fotografieren zu dürfen.