Teneriffa – beeindruckend vielfältig

Teneriffa – beeindruckend vielfältig
Unterwegs zu den schönsten Stränden

Seascape am wilden Atlantik

Fotografisch ist das Meer für Mensch und Technik eine Herausforderung in vielerlei Hinsicht. Im korrosiven Medium aus salzhaltigem Sprühnebel und hohen Lufttemperaturen ist der Schutz der Ausrüstung eine besonders wichtige Sache.

puna de teno
Punta de Teno

Die gewaltige Wucht des Atlantiks kann nur sehr schwer fotografisch eingefangen werden. Zu viele Faktoren spielen beim realen Erlebnis eine große Rolle. Man spürt den Wind und schmeckt das Salz, man fühlt die Hitze und hört die lauten Geräusche des Meers. Diese Gefühle und Dramatik in ein Bild zu übersetzen ist nicht einfach. Doch man kann durchaus auch die Effekte längerer Belichtungen für sich nutzen und eine ganz andere Wirkung erzielen. Durch den Einsatz von sogenannten ND Filtern (Neutraldichtefilter bzw. Graufilter), verlängert man die Belichtungszeit und kann somit über einen längeren Zeitraum die Bewegungen der Wellen aufnehmen. Diese Technik erfordert in jedem Fall ein Stativ und zusätzlich einen festen Stand. Je nach Kamera, Objektiv und Einstellung empfiehlt es sich auch einen Fernauslöser zu verwenden. Diesen gibt es mit und ohne Kabel zu niedrigen Preisen in guter Qualität. Diese Techniken kommen auch bei einigen meiner Fotoworkshops zum Einsatz. Nicht nur bei Workshops am Wasser, auch teilweise in den Bergen, um die dramatischen Wolken und deren Bewegungen dynamisch darzustellen.

Die Bilder wurden alle mit einer Nikon 810 und 16-35 mm Objektiv aufgenommen. Zusätzlich dazu ist jeweils noch ein HAIDA GND-Filter zum Einsatz gekommen, welcher den Himmel abdunktelt und somit die starken Kontrastunterschiede zwischen hellem Himmel und dunklem Strand etwas ausgleicht. Um Spiegelungen auf den Steinen im Vordergrund und dem Sand zu reduzieren, verwende ich häufig einen Polarisationsfilter.

Vom Meer zum Vulkan

In der Früh steht man noch am Meer und schaut auf die wilden Wellen und deren Bewegungen und am Nachmittag findet man sich in einer kargen Landschaft auf über 3.000 m Seehöhe wieder.

Weg vom Meer führt uns unser Weg durch schöne Ortschaften und imposanten Kiefernwald immer weiter ins Zentrum der Insel. Sehr schnell und kontinuierlich ändert sich die Vegetation und man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Entlang der Corona Forestal wachsen in einem breiten Band zwischen 1.500 und 2.000 m fast ausschließlich kanarische Kiefern. Oberhalb der „Baumgrenze“ dieser Kiefern, befindet sich die Caldera, der Kraterrand des Vulkans, aus der der Pico del Teide herauswächst. Mit 3.718 m Seehöhe gilt der Pico del Teide offiziell als der höchste Berg Spaniens und auch als drittgrößter Inselvulkan der Welt. Höher sind lediglich die beiden Vulkane Kinabalu auf der Insel Borneo und Mauna Kea auf Hawaii.
Als Alpenbewohner ist eine Seehöhe von 3.718 m keine außergewöhnliche Sache, doch bei einer Insel mit Blick bis aufs Meer fühlt man sich bei der Besteigung des Pico del Teide hoch in den Wolken. Die uneingeschränkte Sicht in jede Richtung lässt auch die Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergänge in besonders leuchtenden Farben erstrahlen. Unglaubwürdig satte Farben mit äußerst intensiver Leuchtkraft lassen den Himmel in Rot-Violett erstrahlen. Sehr lange noch nach dem Sonnenuntergang ist die Stimmung einzigartig und fotografisch sehr lohnend. Der Weg auf den Pico del Teide ist für die letzten 300 m berechtigungspflichtig und man muss bereits weit im Voraus planen. Sowohl zeitlich als auch nummerisch ist die Betretung der Gipfelregion beschränkt und für ein besonderes Erlebnis lohnt es sich, auf dem Refugio de Altavista zu übernachten und am nächsten Tag frühmorgens die letzten 500 Höhenmeter auf den Gipfel zu wandern.

Bezüglich Aufnahmetechnik bin ich sehr gerne bereit, genauere Informationen anzugeben. In zahlreichen Workshops werden alle nötigen Techniken bis hin zur digitalen Entwicklung auf dem PC besprochen und ausführlich erklärt und behandelt. Zusätzlich gibt es auch ausgewählte Bilder der Fotoreisen als limitierte Wandbilder für Ihr zu Hause, Büro oder ihre Geschäftsfläche. Ich freue mich über eine Anfrage und das Interesse an meiner Fotografie. 

Ausblick auf den nächsten Beitrag

Im kommenden Beitrag werden weitere Themen rund um Fotografie und digitale Daten behandelt. Ich werde mein neues Datenspeicherungs- und Sicherungssystem vorstellen, das Synology NAS DS1019+. Das System bietet komfortable Möglichkeiten die eigenen Bilder sicher zu speichern und von überall Zugriff auf die eigenen Daten zu haben. Auch das Versenden von großen Datenmengen lässt sich durch solche Lösungen elegant durchführen, aber dazu das nächste Mal mehr.

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